Zufall oder Schicksal

Dass der Besuch des Kastelruther Spatzenfestes anfangs Oktober buchstäblich ins Wasser fiel und dass am Samstag-Abendkonzert der Moderator mit pfiffen nach hause geschickt wurde? Nun aber der Reihe nach. Die Anreise aus der Schweiz wurde wetterbedingt von unserer Seite etwas herausgezögert und so wurden wir auf der Seiser Alm mit Schnee begrüsst. Die geplanten Wanderungen fielen leider ins Wasser. Erst das Konzert unserer Spatzen am Wochenende wurde von Petrus durch offene Wolkendecke angehört, sodass wir mit meinen Eltern, die Tirlerhütte bei schönstem Sonnenschein besuchen konnten. Wie geschrieben, konnten wir leider nicht allzuviel unternehmen, da das Wetter in der Woche vor dem Fest uns nicht gerade gut gesinnt war. Trotz diesem Umstand genossen wir das Fest am Samstag wie jedes Jahr im Block B und guter Stimmung. Da uns kurzfristig drei Kollegen Ihre Absage mitteilten, verkauften wir die übrigen Tickets an der Kasse die offensichtlich danach wieder verkauft wurden, denn unser Tisch war voll besetzt. Bald gings los, die uns nicht unbekannten Original fidelen Mölltaler heizten das Zelt ein mit ihren grossen Liedern ein. Selbst Appenzell kam nicht zu kurz, nur Schade, dass wir keine entsprechendes Kantonswappen bei uns hatten. Wir dienten nur mit Thurgau und Aargau und slbstverständlich der Schweizerfahne. Auch hier, die Zeit verging viel zu schnell und schon standen die Spatzen auf der Bühne und wie! Wir fanden, die Spatzen waren besser als die letzten beiden Jahre. Leider wurde die Stimmung, wie eingangs angetönt, durch den Moderator gestört. Er hat offensichtlich vergessen, dass zu den Hauptakteuren nebst den Mölltalern die Kastelruther Spatzen gehörten und nicht der etwas "vertrunkene" Moderator I.R. Wenn ich mich richtig erinnere, nervten wir uns schon vor zwei Jahren an der gleichen Person und einzig aus einem Grund, die Witze respektive der Speaker wurde im Publikum kaum bis gar nicht verstanden. Zum Glück kam letztes Jahr der Alpenland Sepp und so hoffen wir wieder auf das Jahr 2006 und eventuell wieder auf den Sepp. Wie geschrieben, der Moderator wurde bis zur ersten Pause so ausgepfiffen, dass er danach nicht mehr auftrat und Norbert selbst seine Kommentar abgeben musste. Wir fanden es unverschämt was Ingo den Spatzen und dem Publikum bot. Die Rechnung folgte aber auf dem Fuss. Pfui, selbst Norbert hat sich zeitlich für den Ausrutscher geschämt und sich mit dem Rücken zum Publikum und vor die Leinwand gestellt. Norbert, Du und die Spatzen haben so was nicht verdient. Ihr hat uns leid getan doch das Publikum hat richtig entschieden. Dafür ging es danach mit ungebrochener Stimmung und immerwieder gerngehörten alten und neuen Songs weiter. Schnell ging die Zeit zu ende und die Reise auf die Alm mitten in der Nacht verkürzte uns ein ansässiges Taxiunternehmen, denn auf den Bus hätte wir über eine Stunde warten müssen.
Den wunderbaren Sonntag genossen wir wieder an der freien Luft auf der Alm und vorbei an der Tirlerhütte, die wir dann am Abend nochmals fürs Nachtessen aufsuchten. Nur schade dass ich keine blaue Schürze mehr kaufen konnte, die leider am Fest alle verkauft wurden. Kastelruth, wir freuen uns auf 2006 und haben schon wieder gebucht.
Moelltaler
Die Mölltaler
beim Turmwirt
Beim Turmwirt
beim Turmwirt
Beim Turmwirt
Vater (78) und Sohn (50)
Vater und Sohn (78 & 50)
meine Eltern in Kastelruth
meine Eltern in Kastelruth
meine Gotte mit meinen Eltern
Meine Gotte und Eltern auf der Seiseralm
Schelern durch Fenster
Der Schlern durch ein Fenster
Agnes auf dem Baum
Agnes auf dem Baum
unterwegs
Unterwegs
Herbstlandschaft
Herbst auf der Alm
Herbst auf der Alm
Herbst auf der Alm
   
   

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