Ferien im Südtirol mit Besuch des 20. Festes der

20. Kastelruther Spatzenfest 2004

vom 3. - 10. Oktober 2004

Alle Jahre wieder, so lautet unser Motto seit 2001, denn alljährlich im Oktober zieht es uns mit einigen Gleichgesinnte zum Kastelruther Spatzenfest, wobei wir für die Organisation zuständig sind. Um eine reibungslose Organisation zu bieten, beginnen wir mit den Vorbereitungen für das Folgejahr schon während unserer Ferienwoche vor dem Spatzenfest, denn es ist aussichtslos, für die Zeit vom Spatzenfest Hotels zu finden. Natürlich beschränken sich die Vorbereitungen nicht nur für das Folgejahr, nein, wir haben uns zur Aufgabe gesetzt, auch für die ganze Gruppe am Freitagabend ein gediegenes Abendessen zu bieten. So sind wir sicher einen Tag in Kastelruth am organisieren. Bis heute haben wir uns zur Tradition gemacht, das Essen beim Turmwirt in Kastelruth einzunehmen. Hier empfängt uns Günther und seine Crew auf eine fröhliche Art, ist zu Spässen aufgelegt und erfüllt alle unseren teils skurilen Wünsche, denn alle Jahre wird einer unserer Gruppe auf die "Schippe" genommen. Dieses Jahr kam Sepp an die Reihe, denn sein im Sommer produziertes Heu versucht er auch im Südtirol unter die Leute zu bringen und so gabs für Sepp statt feine Leberli, einen Teller voll Heu. (zu sehen in der Bildergallerie)
Nun aber zuerst zu unserer Ferienwoche auf der Seiser Alm. Am Sonntag 3. Oktober gings ab Richtung Südtirol auf die Seiser Alm, die uns bei herrlichem Wetter empfing. So blieb es die ganze Woche, sodass wir, bis auf den Organisationstag, dem Montag, jeden Tag das herrliche Wetter mit Wanderungen ausfüllten. Die erste Wanderung führte via Saltria, Tirlerhütte hinauf zur Murmeltier-& und Williamshütte. Sieben Stunden waren wir am Fusse des Plattkofels unterwegs, selbstverständlich mit Verpflegungsstopps bei den vielen Jausestationen.
Die zweite Wanderung führte in die nordöstliche Gegend der Alm zur Bergstation der Seilbahn von St. Ulrich kommend. Auch hier wurden von uns diverse Jausestationen aufgesucht um dem Durst und dem Hunger Herr zu werden.
Am Donnerstag gabs eine kleinere Tour, denn auf Nachmittag erwarteten wir die ersten uns nachfolgenden Gäste. So starteten wir von unserer Pension Anemone aus via Puflatschhütte und von dort dem Grat folgend zu den Hexenbänken, zur Arnikahütte und hinauf zum Puflatsch. Leider war auf dieser Wanderung die Sicht durch teils dichten Nebel im Tal behindert.
Um den Neuankömmlingen einen ruhigen Start auf dieser Höhe zu gewähren, unternahmen wir am Freitag die selbe Tour wie am Mittwoch, diesmal in umgekehrter Richtung, denn es galt ja, wie eingangs erwähnt, am Abend beim Turmwirt mit einer noch etwas vergrösserten Gruppe, das Nachtessen bei voller Frische zu geniessen. Es entging uns aber nicht, auf der Tour das rauchende Lama zu photografieren. Bild siehe in der Gallerie.
Im verlaufe des Freitagnachmittages stiessen weitere Gäste unserer Spatzenfan-Gruppe zu uns und gegen 18 Uhr ging es zum gemütlichen Teil beim Turmwirt von Kastelruth. Immer zu Spässen aufgelegt und gut gelaunt, legte Günter auch dieses Jahr wieder bei meiner Partnerin Hand an, indem er Nadel und Faden organisierte und den Reisverschluss an der hübschen Tracht wieder annähte. Auch hier gibt es Bilder davon. Das Essen war wie jedes Jahr wieder hervorragend und auch das Flüssige spendete seinen Beitrag.
Nun, am Samstag folgte der Höhenpunkt unserer Ferien und das ersehnte 20. Kastelruther Spatzenfest. Gespannt erwarteten wir nach dem Auftritt der Münchner Zwietracht die Darbietung der Spatzen. Nach der für uns etwas endtäuschenden Vorstellung vom Vorjahr, konnten wir zum Jubiläum mehr erwarten und es wurde mehr. Schon die Vorgruppe heizte das Zelt mit 20'000 Besuchern mächtig ein und als Überraschung traten zum ersten mal auch die beiden singenden Kinder von Norbert Rier mit ihm auf und durften dafür mächtigen Applaus ernten. Viel zum guten Auftritt der Spatzen trug selbstverständlich auch der bei uns bekannte "Alpenland-Sepp" Sepp Silberberger mit seinen tollen Witzen bei. Wie erwartet, es wurde ein tolles Fest bei toller Athmosphäre und vielen lachenden und singenden Kastelruther Spatzen Fans. Viel zu schnell, gegen 23.30 Uhr, endetete das Fest und exakt mit dem betreten unserer Unterkunft gegen 01.45 Uhr begann es leider zu regnen. Aber was solls? In unseren Herzen singt es nun ein Jahr lang weiter und kein Regen kann einem echten Spatzenfan so schnell die Freude trüben. Es bleibt uns nur noch die Erinnerung, Photos, Filme und die lange Vorfreude auf das nächste Spatzenfest.
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