Unser neues Eigenheim in Wängi

Mehrere Jahre sind wir schon, Agnes und meine Wenigkeit, auf der Suche nach einem Eigenheim in Münchwilen und Umgebung. Am 12. Januar 2005 fanden wir wie schon oft ein Zeitungsinserat mit einem günstigen Angebot in Wängi. Da wir drei Tage später schon in die Skiferien fahren wollten, drängte die Zeit für eine Besichtigung, denn wir wussten aus eigener Erfahrung, dass solche Angebote schnell weg sind. Uns hat die Lage, die Aussicht und Umgebung wie auch der Preis sehr imponiert und wir meldeten unser Interesse an. Natürlich war es damit getan, denn auch die Bank sollte ihren Segen geben. Aber eben, die Ferien waren unser Handicap und so geschah es auch. Ein Anruf beim Verkäufer am 19.1.05 aus den Ferien war wieder mal eine Endtäuschung mehr, denn das Haus sei so gut wie verkauft war die Message. S C H A D E ! Nach den Skiferien ging der Alltag weiter und am 1. Arbeitstag, kaum zu glauben, erreichte mich ein Anruf des Verkäufers mit der Anfrage, ob wir weiterhin am Kaufobjekt interessiert wären. Für mich war dies keine Frage und ich antwortete mit J A . Was sich in der Zeit darauf abspielte kann sich jeder ausmalen. Bankverhandlungen, Pensionskassenkonsultationen, Gemeinde, Grundbuchamt etc. und so kamen wir zu unserem ersehnten Eigenheim, das leider nicht in Münchwilen, dafür an einer herrlichen Lage in Wängi steht.
Weil das Haus über 30 Jahre alt ist, entschlossen wir uns zu einem grösseren Umbau, der innerhalb dreier Monate abgewickelt werden sollte, denn nachdem feststand, dass uns das Haus geören wird, kündigten wir an unserem Mietobjekt in Münchwilen. Was daraufhin folgte waren Abbruch- und Wiederaufbauarbeiten und...... Ärger bis zum geht nicht mehr. Als erstes rissen wir beim bestehenden Treibhaus die Fenster raus und bauten den Rest zum Hasengehäge um. Sie waren dann auch die ersten Bewohner und zogen am 4. April hier ein. Bilder dazu weiter unten. Ein Ärger wird uns noch lange verfolgen, denn wir bereuen heute, dass wir den Anbau nicht einen Meter weiter nach aussen zogen, denn wenn die Faltwand geöffnet wird, ragen die Teile etwa einen Meter in den Raum und nehmen so viel Platz weg, vorallem wenn Gäste den Esstisch belagern und die Faltwand geshlossen werden sollte, ist eine Störung in Form von Aufstehen, unumgänglich. Schade Herr Architekt, wurden wir auf diesen Umstand nicht aufmerksam gemacht. Die Erfahrung unsererseits fehlte selbstverständlich. Am meisten ärgerten wir uns am 1. Mai beim Tag der offenen Tür unseres Faltwand-Lieferanten, als wir vernahmen, dass weder die Faltwand noch die Türe und das Fenster bestellt sei. Alle wussten, dass die Herstellung 6 - 8 Wochen dauern würde und am 1. Juni mussten wir die alte Wohnung geräumt haben. Kurzerhand haben wir daraufhin den Architekten "entlassen" und alles den beteiligten Handwerkern überlassen. So lebten wir anfangs Juni für einige Wochen in einem "Openhouse".
Gegen Ende Mai begann dann die grosse Zügelei mit einem grossen Brocken, dem 480 l fassenden Salzwasser-Aquarium. Den 29. Mai haben wir für dieses Vorhaben reserviert und auch einige Hilfskräfte mobilisiert. Widererwartend verlief alles problemlos und bis heute (5.12.05) hat alles überlebt, auch wir.... mehr oder weniger. Weshalb mehr oder weniger? Agnes hat sich zweimal etwas zu hohe Ziele gesetzt und musste ärztlich behandelt werden. Hyperventilation war die Ursache ihres Ausfalles. Heute ist zum Glück alles überstanden bis auf den zu hoch gemauerten Boden, der nun beim Öffnen der Faltwand in einer Ecke die Faltteile anstehen lässt. Wie wir diesen Umstand beheben, ist Gegenstand derzeitiger Abklärungen.

Nun zu den Bildern.......
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